SlovakiaRing /Slovakai

Der 5.922 Kilometer lange Slovakiaring mit seinen 14 Kurven ist der längste Kurs in der ETRC.  Nur 36 Kilometer von Bratislava entfernt, gehört die Strecke dieses Wochenende den Truck Racing Fans.

Bei 25 Grad Celsius startete Steffi im ersten Rennen von Platz acht.  Wie im letzten Jahr kämpfte sie sich am Start um einen Platz vor und musste sich hinter Antonio Albacete gegen den heranfahrenden Steffen Faas behaupten.

Überholen ist auf der Strecke schwierig, daher fuhr sie als Siebte über die Ziellinie, obwohl sie nah an Antonio dran war.

Ihr Teamkollege Jochen Hahn hatte einen besseren Lauf und belegte hinter N. Kiss und vor S. Lenz den zweiten Platz – für beide ein Déjà-vu vom letzten Jahr.

Im zweiten Rennen startete Steffi von Platz zwei. Sie hielt ihren Startplatz und setzte sich gegen Antonio Albacete durch. Kiss übernahm in der vierten Runde Platz drei von Antonio Albacete und hing nun an Steffis Heck. Eine Runde später musste sie ihren zweiten Platz an Kiss abgeben, konnte aber den dritten Platz über die Ziellinie bringen. Die Fans sahen wieder eine strahlende Steffi auf dem Podium.

Jochen Hahn hatte leider ein technisches Problem und fiel ab Runde zwei zurück. In Runde vier musste er seinen Truck leider abstellen.

Steffi fuhr am Sonntagmorgen im Warm-up eine super Zeit und wurde Zweite hinter Kiss. Im späteren zweiten Qualifying wurde ihre Zeit gestrichen. Sie hatte noch einen Versuch und erreichte Startplatz 6 am Sonntag, den sie auch halten konnte. Jochen startete ebenfalls von Platz 2, hatte aber in Runde 2 einen Getriebeschaden und schied aus. Steffi lag auf Platz 5 und jagte Bradley Smith um Platz 4 zu erreichen. In  der letzten Runde überholte sie Smith und wurde Vierte.

Von Reihe 3 aus hatte Steffi einen hervorragenden Start im letzten Rennen des Wochenendes. Sie übernahm ab der zweiten Kurve Platz 3 hinter Luke Garrett und Mark Taylor. Albacete, Reinert, Kiss und Lenz folgten. Noch vor Ende der ersten Runde überholte Steffi Mark Taylor und jagte nun Luke Garrett. Kiss fuhr in Runde 2 auf Platz 3 vor und jagte nun hinter Steffi her. In der vierten Runde musste Steffi dem Druck nachgeben und lies Kiss vorbeiziehen. Sie erreichte erneut Platz 3 auf dem Podium und erhielt viele Glückwünsche von Team und Fans für ein starkes Rennen.

Jochen konnte im letzten Rennen nicht mehr starten, da der Getriebeschaden nicht rechtzeitig repariert werden konnte.

Nach einer längeren Pause, in der die Trucks wiederhergestellt werden, geht es vom 10. bis 12. Juli zum Saisonhöhepunkt an den Nürburgring. Dort wird wieder angegriffen und wir hoffen auf schöne Rennen mit einem kompletten Starterfeld.

Misano / Italien 2026

IVECO Spirito in Movimento … Nach der ausgedehnten Winterpause nimmt die Goodyear FIA ETRC wieder ihren Betrieb auf. Die Truck Race Family versammelt sich am 30. und 31. Mai in Misano. 15 Truck Racer und eine Truck Racerin werden an den Start gehen.

Der erste Qualifikationslauf begann am Samstag um 12:30 Uhr. Unter wolkenlosem Himmel und bei Temperaturen über 30 Grad Celsius. Diese stellten sowohl für die Fahrer als auch für die Fahrzeuge eine Herausforderung dar. Steffi konnte mit ihrem Iveco S-WAY R Race Truck einen beachtlichen Start hinlegen und erreichte den 7. Platz in der Qualifikation.

Steffi startete hervorragend ins erste Rennen der Saison 2026. Bereits zu Beginn des Rennens rückte sie auf den 5. Platz vor. Jochen Hahn belegte den 2. Platz hinter Antonio Albacete, mit Lucas Hahn auf dem 4. Platz. Bereits in der ersten Runde griff Jochen Albacete an. In Runde 3 intensivierte sich der Kontakt, und hinter Steffi rückte Rene Reinert näher. In Runde 4 war Jochen dann neben Antonio, es wirbelte viel Staub, und als sich dieser legte, überholten Lukas Hahn und  Steffi dann Antonio und erreichten die Plätze 2 und 3.  Jochen Hahn lag auf dem 4. Platz.

Leider erhielt Jochen Hahn eine 5-Sekunden-Strafe von den Stewards und fiel auf den 6. Platz zurück.

Norbert Kiss überquerte als Erster die Ziellinie, gefolgt von Lukas Hahn und Steffi auf dem Podium. Die Geschichte war jedoch damit noch nicht beendet. Die FIA überprüfte die Saltos der Cornermarker und verhängte fast für das gesamte Fahrerfeld Zeitstrafen. Steffi fand sich am Ende leider auf dem 14. Platz wieder – ohne Punkte.

Im zweiten Rennen am Samstag startete Steffi von Position 14 und erreichte im Rennen einen wohlverdienten sechsten Platz. Die Ergebnisse der Trainings- und Qualifizierungsläufe am Sonntag waren für Steffi leider nicht so erfreulich. Sie startet im ersten Rennen am Sonntag von Position 9.

Jochen startete neben Kiss und vollzog bereits in der ersten Rennrunde einen starken Überholvorgang. Er zog an Kiss vorbei, was zu einer Berührung führte, die Kiss daran hinderte, das Tempo zu halten. Somit stand am Ende Jochen auf dem Podium auf Platz 1, gefolgt von Sohn Lukas auf Platz 2 und  Albacete auf Platz 3. Was für ein fulminantes Rennen!

Auch Sascha Lenz und Steffi konnten sich an Kiss vorbei kämpfen. Steffi beendete ihr 400. Rennen in der TruckRace-Laufbahn auf einem starken fünften Platz.

Richtig spannend wurde es dann im vierten Lauf am Sonntag.

Steffi stand in der zweiten Startreihe hinter Reinert und Smith. Steffi kam am Start gut weg, musste sich jedoch nach der dritten Kurve auf Position 4 einreihen, hinter Kiss, Lenz und Reinert. Dahinter bildete sich schnell eine Kampfgruppe aus Steffi, Albacete, Jochen und Lukas Hahn. Trotz des überragenden Kampfes gelang es Steffi nicht, an R. Reinert vorbeizufahren. Am Ende blieb ein guter vierter Platz.

In der gemeinsamen Teamwertung belegten Team Hahn Racing und Team Schwabentruck Racing, die „Bullen von Iveco“, nach dem ersten Rennwochenende den zweiten Platz in der Goodyear FIA ETRC Gesamtwertung.

Jarama /Spanien

Showdown im spanischen Jarama für die Bullen von IVECO

Die Anreise nach Jarama erfolgte für Steffi Halm erstmals auf Platz 4 in der Saison. Sie liegt nun einen Punkt hinter Sascha Lenz. Ein spannender Kampf um den dritten Platz zwischen Steffi Halm und Sascha Lenz ist zu erwarten. Lenz’ Podestplätze in den höher gewerteten ungeraden Rennen in Le Mans verschaffen ihm einen leichten Vorsprung vor Halms Doppelpodest mit jeweils Platz 2 in den geraden Rennen.

In Spanien wird es jedoch entscheidend sein, wer seine Wochenendleistung maximieren kann, um neben Norbert Kiss und Jochen Hahn unter die ersten Drei der Saison zu gelangen.

Steffi Halm startete das erste Rennen von Platz 7, Sascha Lenz von Platz 4. Es gab also viel aufzuholen. Steffi Halm blieb an der Vierergruppe dran, fand jedoch keine Möglichkeit, weiter vor zu kommen. In Runde 5 musste Sascha Lenz seinen MAN aufgrund eines technischen Defekts am Streckenrand abstellen. Steffi Halm erhielt die benötigte Punktzahl von Platz 6, um wieder an Lenz vorbeizuziehen.

Zieleinlauf: Kiss, Jochen, Reinert, Albacete, Rodriguez, Steffi

Das zweite Rennen startete Steffi von Platz 3. Sie konnte sich schnell an Smith vorbeischieben und auf Platz 2 fahren. Dahinter sicherte sich Jochen Hahn den dritten Platz. Doch so einfach wie es am Anfang aussah, sollte es nicht werden. Bis zum Zieleinlauf wurde gekämpft, aber alle Angriffe wurden erfolgreich abgewehrt. Sascha Lenz hatte es von ganz hinten bis auf einen beachtlichen Platz 9 geschafft, doch durch Steffis Podiumsplatz baute sie ihren Vorsprung auf 12 Punkte aus.

Zieleinlauf: Newell, Steffi, Jochen, Kiss, Rodriguez, Lukas Hahn

Am Sonntag startete Steffi erneut von Position sieben ins erste Rennen. Es entstand beinahe ein Déjà-vu-Effekt: Lenz startete von Position zwei und befand sich erneut in aussichtsreicher Position für Platz drei im Gesamtklassment. Steffi gelang es im Laufe des Rennens, Antonio Albacete zu überholen und Platz sechs zu belegen, jedoch waren die Konkurrenten bereits zu weit enteilt.

Zieleinlauf: Kiss, Lenz, Reinert, Jochen Hahn, Rodriguez, Steffi.

Das letzte Rennen der Saison war von großer Spannung geprägt. So knapp ging es lange nicht in der Meisterschaft zu. Steffi startete von Position drei und konnte diese Position halten. Jochen Hahn folgte ihr und hielt die Verfolger auf Distanz. Eine sensationelle Saison 2025 endete mit einem Heimsieg von Antonio Albacete.

Das Podium war von strahlenden Gesichtern geprägt, denn Steffi Halm sicherte sich mit Platz drei den dritten Gesamtrang. Hinter ihr platzierte sich Teampartner Jochen Hahn auf Position vier, der ihr gerne dabei half, ihre Position gegen die Verfolger zu verteidigen. Sascha Lenz konnte jedoch im letzten Rennen weder René Reinert noch José Eduardo Rodrigues überholen und die IVECOs unter Druck setzen.

Dass in der Teamwertung stets ein Teammitglied auf dem Podium stand, unterstreicht einmal mehr die hervorragende Teamleistung.

Platz zwei in der Teamwertung für Team Schwabentruck zusammen mit Team Hahn Racing und die beste Platzierung für Steffi in der Goodyear FIA ETRC lassen uns optimistisch in die neue Saison blicken. Wir danken allen Sponsoren, unseren Fans und natürlich unserem Team und den Familien für diese starke Unterstützung und freuen uns auf 2026 mit Ihnen.

Le Mans / Frankreich

Die 24H Camion in Le Mans, ein Höhepunkt der Truckracing-Europameisterschaft

Neben den Rennen der Europameisterschaft finden auf dem Circuit Bugatti auch die Läufe zur französischen und britischen Meisterschaft statt, was den Zuschauern ein abwechslungsreiches Rennprogramm verspricht. Auch abseits der Rennstrecke bietet Le Mans zahlreiche Attraktionen, die es zu entdecken gilt.

Im ersten Qualifikationslauf am Samstag erreichte Steffi mit Platz 6 ein respektables Ergebnis. Im zweiten Qualifikationslauf wurde ihr jedoch die schnellste Zeit aufgrund des Überfahrens der Penalty Marker gestrichen, wodurch sie von Platz 12 ins erste Rennen ging.

Samstag - 1. Rennen

Nach dem missglückten Qualifying von Platz 12 gestartet, lag Steffi bis zum Ende der ersten Runde auf Platz 7. Bradley Smith machte es ihr nicht leicht, ihn zu überholen, doch schließlich setzte sie sich durch und sicherte sich nach einer beeindruckenden Aufholjagd einen überragenden Platz 5.

Samstag - 2. Rennen

Ein Zwischenfall mit Luis Recuenco und Mark Taylor führte unmittelbar nach dem Start am Dunlop Bogen zur roten Flagge und einem Rennabbruch. Nach dem Neustart überholten sowohl Steffi als auch Jochen den von Platz 2 gestarteten Smith. Somit lag Steffi auf Platz 2 und Jochen auf Platz 3.

Kiss versuchte bis zur letzten Runde, sich noch zu verbessern – strebte den dritten Platz an –, doch dieses Mal ließ Jochen keinen Millimeter Platz und hielt das Podium für sich. René Reinert siegte vor Steffi und Jochen Hahn.

Sonntag - 3. Rennen

Steffi gab alles, um ihren sechsten Platz aus dem Qualifikationslauf in einen fünften umzumünzen, da Antonio Albacete an diesem Wochenende erneut mit dem Tempo zu kämpfen hatte. Obwohl sie die meiste Zeit des Rennens an seiner Heckstoßstange dran war, fand sie nicht den richtigen Moment zum Überholen und musste sich mit ihrer Startposition 5 zufriedengeben. Am Ende des Rennens gratuliert Team Schwabentruck Norbert Kiss zum vorzeitigen Erreichen des 7. EM-Titel 2025 vor einem fair kämpfenden VIZE Europameister : Jochen Hahn.

Sonntag - 4. Rennen

Steffi startete das letzte Rennen in Le Mans von Position drei. Sie behauptete sich am Start und verteidigte ihren dritten Platz. In Runde drei überholte sie Clemens Hecker und fuhr auf den zweiten Platz vor. Ohne Zeit zu verlieren, nahm sie die Verfolgung auf den Führenden René Reinert auf.

Dieses Mal war sie die Jägerin und setzte René Reinert in jeder Runde unter Druck. Am Ende wollte sie keine unnötigen Risiken mehr eingehen, sodass das Ergebnis wie bereits im zweiten Rennen lautete: René Reinert vor Steffi Halm und Jochen Hahn. In der Gesamtwertung um Platz drei wechselte sich Steffi Halm mit Sascha Lenz immer wieder ab. Für das letzten Rennen der Saison in Spanien hat sie sich, nach eigener Aussage, fest vorgenommen, noch einmal Vollgas zu geben und bis zum Schluss um den dritten Platz zu kämpfen.

Dass sie nicht nur verteidigen, sondern auch jagen kann, hat sie bereits mehrmals bewiesen.

Zolder /Belgien

NEXT STOP: Zolder in Belgien.

4 km - 16 enge Kurven - 12 Runden Truck-Racing-Rennaction.

Obwohl das Qualifying am Samstagvormittag einige Überraschungen bereithielt, war noch unklar, welche Wendungen der Samstagnachmittag nehmen würde.

Steffi absolvierte die erste Qualifikationsrunde gewohnt souverän. Im zweiten Lauf belegte sie jedoch nur den siebten Platz und verpasste somit die Teilnahme am dritten Lauf.

Mit einem hervorragenden Start im ersten Rennen konnte Steffi jedoch zwei Plätze gutmachen und den fünften Platz bis ins Ziel verteidigen.

Bereits in der zweiten Kurve des zweiten Rennens hatte Steffi den dritten Platz erreicht.

Auch Teamkollege Jochen Hahn war gut gestartet und folgte Steffi, um ebenfalls einen Platz auf dem Podium zu gewinnen. Bereits in Runde zwei waren Steffi und Jochen auf Platz zwei vorgefahren, den sie bis Runde fünf verteidigen konnten. Anschließend musste sich Steffi erneut mit Europameister Kiss um Platz drei messen. Bis zur vorletzten Runde hielt sie diesen Kampf hervorragend durch. In der letzten Kurve kam es jedoch zu einer Kollision zwischen Steffi, Kiss und Albacete, die zum Rennabbruch führte. Im Nachhinein erhielt Steffi eine Zeitstrafe. Somit blieb es nicht bei Platz drei, sondern bei Platz fünf.

Nach einer guten Qualifikation am Sonntagmorgen sicherte sich Steffi Startplatz sechs für das erste Sonntagsrennen. Im Rennverlauf konnte sie einen Platz gutmachen und beendete das dritte Rennen auf Platz fünf. Eine solide Ausgangsposition für das letzte Rennen in Zolder. Der Start verlief erfolgreich. Steffi platzierte sich auf dem dritten Rang.

Bis zur vorletzten Runde konnte Steffi ihren dritten Platz gegen den Europameister Kiss verteidigen, dann nutzte dieser eine Lücke und zog an Steffi vorbei.

Es war ein sehr kämpferisches Wochenende für Steffi und arbeitsreiches für das Team.

Und Steffi verteidigt weiter den dritte Platz in der Gesamtwertung der Goodyear FIA European Truck Racing Championship.

Wir freuen uns auf das kommende Wochenende auf dem traditionsreichen Circuit Bugatti in Le Mans.