Steffi Halm gewinnt auf dem Nürburgring
Beim Saisonhighlight der Truckracing-Europameisterschaft, dem Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring, konnte die Ammerbucher Iveco-Pilotin Steffi Halm vom Team Schwabentruck einen Laufsieg feiern.
Mehr als 130.000 Zuschauer kamen über das gesamte Wochenende an die Eifelstrecke und erlebten jede Menge Rennaction. Bereits am Donnerstag ging es mit den VIP- und Pressefahrten los bevor dann am Freitag schon das Qualifying für das erste Rennen am Samstag auf dem Programm stand. Hier musste Steffi mit dem 9. Startplatz vorliebnehmen, konnte sich im Verlauf des Rennens aber auf den achten Platz verbessern.
Dies brachte für die Iveco-Pilotin durch das Reversegrid die Pole-Position für das zweite Samstagsrennen. Und diesen ersten Startplatz nutzte Steffi dann perfekt aus, ging direkt in Führung und konnte sich gleich vom Feld lösen. Kurz vor Rennende klebten dann aber die beiden mehrfachen Europameister Jochen Hahn und Norbert Kiss am Heck des Schwabentruck-Ivecos. Doch Steffi ließ sich davon gar nicht beeindrucken, leistete sich nicht den kleinsten Fehler und fuhr unter dem Jubel der Fans als erste durchs Ziel.
Im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen erwischte die Ammerbucherin dann leider keine optimale Runde und musste sich mit der zehntschnellsten Zeit begnügen. Doch wie schon am Vortag machte, Steffi Positionen gut, überquerte das Ziel im ersten Sonntagsrennen auf Platz acht und sicherte sich so die erneute Polepostion für das Abschlussrennen. Hier wurde die Iveco-Pilotin im Getümmel der ersten Kurven dann aber leicht weggedrückt und fiel zunächst auf die zweite Position zurück. Gegen Rennmitte musste Steffi allerdings auch noch die führenden drei der EM-Wertung, Norbert Kiss, Jochen Hahn und Sascha Lenz, passieren lassen und sah so auf Position fünf die Zielflagge.
"Hier beim Truck-Grand-Prix vor dieser Kulisse und gemeinsam mit unseren Partnern und Fans zu gewinnen ist einfach ein Traum." so eine glückliche Steffi Halm am Sonntagabend. "Im letzten Rennen konnte ich dies leider nicht wiederholen, aber auch mit dem fünften Rang bin ich bei dieser Konkurrenz und dem dichten Feld mehr als zufrieden. Ein Riesendank geht an mein Team und auch die vielen Fans hier vor Ort. Eure Unterstützung ist einfach spitze.".
Nun geht die Truckracing-EM erst einmal in die Sommerpause und meldet sich mit dem fünften Lauf auf dem Autodrom Most Ende August zurück.
Zolder / Belgien 2024
Slovakiaring /Slovakia 2024
Erfolgreiches Rennwochenende für Steffi Halm auf dem Slovakiaring
Beim zweiten Lauf der Truckracing Europameisterschaft auf dem Slovakiaring erlebte die Ammerbucher Iveco-Pilotin Steffi Halm vom Team Schwabentruck ein äußerst erfolgreiches Rennwochenende mit gleich zwei Podiumsplätzen.
Bei hochsommerlichen Temperaturen erwischte Steffi im ersten Qualifying keine ganz perfekte Runde und musste sich mit Startplatz sieben für das erste Rennen zufriedengeben. Direkt beim Start konnte sich die Iveco-Pilotin auf Rang fünf verbessern, fiel gegen Rennmitte durch ein Gerangel mit mehreren Trucks aber wieder auf den siebten Platz zurück und sah auf dieser Position auch die Zielflagge. Durch die umgedrehte Startreihenfolge ging Steffi so von Platz zwei aus ins zweite Rennen. Hier zeigte die Ammerbucherin dann eine makellose Leistung und sicherte sich mit dem zweiten Rang auch das erste Podium des Wochenendes.
Im zweiten Qualifying am Sonntag drehte Steffi die sechstschnellste Runde und schuf so eine gute Ausgangsbasis für das erste Sonntagsrennen. Doch im Gerangel der ersten Kurven wurde der Schwabentruck-Iveco leicht von der Strecke gedrückt und überquerte schließlich auf Position sieben die Ziellinie. Dies bedeutete für das Abschlussrennen des Wochenendes erneut einen Start aus der ersten Reihe. Zu Beginn des Rennens bildete sich eine muntere Kampfgruppe aus mehreren Trucks. Immer wieder kam es mit spannenden Manövern zu Positionswechseln und auch Steffi mischte ganz zur Freude der slowakischen Fans munter mit. Am Ende sah die Schwabentruck-Pilotin das Ziel auf dem dritten Platz und konnte so eine weitere Podiumsplatzierung feiern.
„Im Qualifying hat es noch nicht ganz perfekt gepasst.“, resümierte Steffi am Sonntagabend. „Dafür war unsere Pace in den Rennen richtig gut und wir konnten hier zwei Podiumsplatzierungen feiern. Gerade die vielen Zweikämpfe im letzten Rennen haben richtig Spass gemacht und wir konnten unseren Fans eine tolle Show liefern.“
Vom 22. bis 23. Juni geht die Truckracing-EM dann auf dem Circuit Zolder in ihren dritten Saisonlauf.
Misano /Italien 2024
Steffi Halm fährt in Misano aufs Podium
Jede Menge Fans, ein großer Industriepark und viel Rennaction –das war der Saisonauftakt der Truck
Racing Europameisterschaft auf dem Misao World Circuit.
Auch die Ammerbucher Iveco-Pilotin Steffi Halm ist mit ihrem Team Schwabentruck in der Saison 2024 wieder mit dabei und holte sich in Misano direkt den ersten Podiumsplatz der Saison.
Im ersten Qualifying sicherte sich Steffi den sechsten Startplatz und sah auf dieser Position auch das Ziel im anschließenden ersten Rennen. Im zweiten Samstagsrennen lag die Iveco-Pilotin in einem engen Zweikampf mit Markenkollege André Kursim lange an der Spitze des Feldes. Gegen Ende des Rennens bekam Steffi allerdings Probleme mit dem Getriebe und war unter diesen Umständen froh das Rennen noch auf Platz vier beenden zu können.
Über Nacht setzte man dann ein neues Getriebe in den S-Way Renntruck ein und so konnte Steffi im Qualifying am Sonntag wieder ins Geschehen eingreifen. Die Iveco-Pilotin erwischte dabei aber keine ganz perfekte Runde und musste sich erneut mit dem sechsten Startplatz zufriedengeben.
Im anschließenden ersten Sonntagsrennen fand Steffi trotz intensiver Zweikämpfe leider keinen Weg nach vorne und passierte das Ziel so ebenfalls auf der sechsten Position. So ruhten die Hoffnungen im Team Schwabentruck auf dem Abschlussrennen des Wochenendes. Gleich am Start gesellte sich Steffi zu einer munteren Kampfgruppe um die Spitze und sah die Zielflagge schließlich auf dem dritten Rang.
„Am Samstag hat es durch das Getriebeproblem ja leider mit dem Podiumsplatz nicht funktioniert.“ so eine bestens gelaunte Steffi Halm am Sonntagabend. „Aber das konnte ich dann ja heute nachholen und bin mit dem Saisonauftakt einfach richtig zufrieden. Ein riesengroßes Dankeschön auch an mein Team Schwabentruck, das den Truck über Nacht wieder in einen perfekten Zustand gebracht hat.“.
Der zweite Saisonlauf der Truck Racing Europameisterschaft findet bereits in zwei Wochen auf dem Slovakia Ring statt.
Jarama /Spanien 2023
Das letzte Rennen der Saison findet traditionell auf dem Circuit de Jarama seinen Abschluss mit der abendlichen Siegerehrung der FIA und der Goodyear ETRC.
Beim Saisonfinale der Truckracing-Europameisterschaft auf dem spanischen Circuito del Jarama erlebte die Ammerbucher Iveco-Pilotin Steffi Halm vom Team Schwabentruck ein Rennwochenende mit gemischten Gefühlen. Nach einem erfolgreichen Samstag folgte ein Sonntag zum Vergessen.
Im Qualifying am Samstagmorgen konnte Steffi die sechstschnellste Zeit erreichen und beim Start zum anschließenden ersten Rennen gleich eine Position gewinnen. So sah die Iveco-Pilotin auf Platz fünf das Ziel. Ins zweite Samstagsrennen ging Steffi durch das Reverse-Grid dann von Platz vier aus. Im Getümmel der ersten Runde fand die Ammerbucherin gleich eine Lücke, überquerte die Ziellinie schließlich auf dem dritten Platz und sicherte sich so eine Podiumsplatzierung vor den frenetisch feiernden spanischen Fans.
Auch am Sonntag wollte man im Team Schwabentruck mit den großartigen Ergebnissen des Vortags im Rücken nochmal angreifen und auch am letzten Renntag der Saison einen Podiumsplatz feiern. Doch schon im Qualifying am Sonntagmorgen erwischte Steffi keine perfekte Runde und musste sich mit dem siebten Platz begnügen.
Nach dem Start zum dritten Rennen lag der Schwabentruck-Iveco bereits in aussichtsreicher Position, als Steffi mit einem Antriebsproblem ins Kiesbett rutschte.
Danach begann für das Team-Schwabentruck dann ein Wettlauf gegen die Zeit, den der Motor an Steffis Racetruck musste gewechselt werden und aufgrund des engen Zeitplans stand dafür nur eine knappe Stunde zur Verfügung.
Letztendlich fehlten zwar nur wenige Minuten, doch der Schwabentruck-Iveco schaffte es ganz knapp nicht mehr in die Startaufstellung und so musste Steffi das letzte Rennen der Saison als Zuschauerin verfolgen.
„Es ist natürlich als Rennfahrerin nie schön, wenn man ein Rennen von außen verfolgen muss.“ resümierte Steffi am Sonntagabend. „Aber immerhin konnten wir am Samstag nochmal einen Podiumsplatz feiern und konnten die Saison am Samstag dann nochmal mit einer Top-Platzierung beenden.“