Zolder /Belgien

NEXT STOP: Zolder in Belgien.

4 km - 16 enge Kurven - 12 Runden Truck-Racing-Rennaction.

Obwohl das Qualifying am Samstagvormittag einige Überraschungen bereithielt, war noch unklar, welche Wendungen der Samstagnachmittag nehmen würde.

Steffi absolvierte die erste Qualifikationsrunde gewohnt souverän. Im zweiten Lauf belegte sie jedoch nur den siebten Platz und verpasste somit die Teilnahme am dritten Lauf.

Mit einem hervorragenden Start im ersten Rennen konnte Steffi jedoch zwei Plätze gutmachen und den fünften Platz bis ins Ziel verteidigen.

Bereits in der zweiten Kurve des zweiten Rennens hatte Steffi den dritten Platz erreicht.

Auch Teamkollege Jochen Hahn war gut gestartet und folgte Steffi, um ebenfalls einen Platz auf dem Podium zu gewinnen. Bereits in Runde zwei waren Steffi und Jochen auf Platz zwei vorgefahren, den sie bis Runde fünf verteidigen konnten. Anschließend musste sich Steffi erneut mit Europameister Kiss um Platz drei messen. Bis zur vorletzten Runde hielt sie diesen Kampf hervorragend durch. In der letzten Kurve kam es jedoch zu einer Kollision zwischen Steffi, Kiss und Albacete, die zum Rennabbruch führte. Im Nachhinein erhielt Steffi eine Zeitstrafe. Somit blieb es nicht bei Platz drei, sondern bei Platz fünf.

Nach einer guten Qualifikation am Sonntagmorgen sicherte sich Steffi Startplatz sechs für das erste Sonntagsrennen. Im Rennverlauf konnte sie einen Platz gutmachen und beendete das dritte Rennen auf Platz fünf. Eine solide Ausgangsposition für das letzte Rennen in Zolder. Der Start verlief erfolgreich. Steffi platzierte sich auf dem dritten Rang.

Bis zur vorletzten Runde konnte Steffi ihren dritten Platz gegen den Europameister Kiss verteidigen, dann nutzte dieser eine Lücke und zog an Steffi vorbei.

Es war ein sehr kämpferisches Wochenende für Steffi und arbeitsreiches für das Team.

Und Steffi verteidigt weiter den dritte Platz in der Gesamtwertung der Goodyear FIA European Truck Racing Championship.

Wir freuen uns auf das kommende Wochenende auf dem traditionsreichen Circuit Bugatti in Le Mans.

Most / Tschechien

Nach der Sommerpause wird die Truck-Racing-Saison im Autodrom Most in Tschechien fortgesetzt. Teams, Fahrer und Fans erwarten spannende Rennen auf dem schnellen 4,2 km Kurs nahe der deutsch-tschechischen Grenze.

Nachdem die Qualifikationsläufe am Freitagnachmittag bei strömendem Regen ausgetragen wurden, konnte Steffi das erste Rennen am Samstag von einem guten vierten Platz aus aufnehmen.

Obwohl Steffi von Beginn an von Rene Reinert attackiert wurde, behielt sie in der ersten Runde die Nerven. In Runde zwei positionierte sich Jochen Hahn hinter ihr und konnte sie schließlich überholen. Den nachfolgenden Rene Reinert konnte sie jedoch hinter sich halten und beendete das erste Rennen auf dem fünften Platz.

Pünktlich zum zweiten Rennen ergoss sich aus schwarzen Wolken reichlich Wasser auf die Rennstrecke. Steffi startete von Platz vier. Die erste Runde wurde unter Gelber Flagge absolviert, da noch viel Wasser auf der Strecke stand und Überholvorgänge untersagt waren. Ab der zweiten Runde wurde das Rennen unter grüner Flagge fortgesetzt. Steffi fuhr im Windschatten von R. Reinert auf Platz drei vor. In Runde vier konnte Sie sich an Reinert vorbeischieben und übernahm den zweiten Platz. Diesen Platz musste sie jedoch in Runde sechs an Norbert Kiss abtreten und anschließend auch an den heranjagenden Jochen Hahn. Obwohl es nicht mehr regnete, war die Strecke noch sehr nass. Steffi beendete ein spektakuläres Rennen mit großem Kampfgeist auf dem fünften Platz.

Am Sonntagvormittag erreichte Steffi Platz sechs in der Qualifikation und sicherte sich somit einen guten Startplatz in der dritten Reihe. Bereits in der zweiten Kurve wurde sie jedoch abseits der Ideallinie gedrängt und fiel auf Platz acht zurück. Trotz starkem Kampfes gelang es ihr nicht, wieder nach vorne zu fahren. Somit lautete das Ergebnis: Platz 8 und Pole Position im letzten Rennen von Most.

Im 4. Rennen fuhr Steffi einen souveränen Start-Ziel-Sieg und stand als bejubelte Truck-Racerin auf dem Podium und strahlte mit der Sonne um die Wette.

Es war erneut ein starkes Rennwochenende in Tschechien, nicht zuletzt auch durch die vielen deutschen Fans, die Steffi und das Team Schwabentruck lautstark unterstützten.

Nächster Halt ist im belgischen Zolder. Eine Strecke, die Steffi sehr liegt und auf der sie erneut den dritten Platz in der FIA Goodyear ETRC Europameisterschaft verteidigen möchte.

Nürburgring / Deutschland

Der Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring zog erneut über 130.000 Zuschauer an und entwickelte sich somit zum erwarteten Saisonhighlight. Bei angenehmen Temperaturen um die 20 Grad fand bereits am Freitagnachmittag die Qualifikation für die Rennen am Samstag statt.

Norbert Kiss gewann souverän das erste Rennen. Von der Poleposition aus startend wurde er direkt von 3 Iveco Race Trucks verfolgt. Den zweiten Platz sicherte sich am Ende Jochen Hahn vor Lucas Hahn. Steffi Halm erreichte auf Platz vier das Ziel.

Im zweiten Rennen konnte sich Steffi Halm über drei Rennrunden auf Platz vier halten. Anschließend attackierten die hinter ihr fahrenden Piloten Kiss und Hahn und überholten Steffis Truck im Doppel. Damit landete sie auf einem guten sechsten Platz.

Die beiden Rennen am Sonntag waren sehr spannend. Steffi Halm konnte leider nicht an ihre Qualifikationsleistung vom Freitag anknüpfen und musste sich zum Rennen drei mit Startposition neun zufriedengeben. Das Rennen startete vielversprechend und Steffi Halm konnte gleich zwei Plätze gutmachen. Es gab jedoch vor Abschluss der ersten Runden eine Kollision im hinteren Feld, die einen Rennabbruch und den damit späteren Neustart zur Folge hatte. Beim Restart konnte Steffi Halm wieder gut vorrücken und belegte am Ende von Rennen 3 den sechsten Platz.

Das Abschlussrennen begann Steffi Halm von Position drei. Bereits in der ersten Kurve setzte sich jedoch J. E. Rodrigues vor Taylor an die Spitze und fuhr einem starken Sieg entgegen.

Steffi Halm dagegen musste sich ihren vierten Platz vor heimischem Publikum hart erkämpfen. Sie verteidigte sich das gesamte Rennen über den Angriffen der beiden hinter ihr fahrenden A. Albacete und Sascha Lenz. Mit ihrem fahrerischen Können und hoher Konzentration gelang es ihr jedoch, die Position zu halten.

Insgesamt war es ein erfolgreiches Rennwochenende mit vielen zufriedenen Sponsoren, Gästen und Fans. Steffi Halm konnte ihren dritten Platz im Gesamtklassement verteidigen, da sie beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring eine überzeugende Leistung zeigte. Mit konstantem Einsatz und präzisem Fahrstil sicherte sie sich mehrere Platzierungen in den Top 6 und sammelte damit wertvolle Punkte für die Meisterschaft.

Das gesamte Team war mit der Leistung am traditionsreichen Nürburgring sehr zufrieden – ein rundum gelungenes Wochenende für Steffi Halm und ihr Team.

Slovakiaring /Slovakai

Der Slovakiaring befindet sich etwa 36 Kilometer von der slowakischen Hauptstadt Bratislava entfernt. Die 2009 eröffnete Anlage ist 5.922 Kilometer lang und umfasst 14 Kurven.

Bei Temperaturen von fast 30 Grad Celsius startete Steffi im ersten Rennen von Platz sieben. Als ein Kontrahent im Kiesbett landete, wurde die Rote Flagge gezeigt und ein relativ schneller Restart durchgeführt. Steffi konnte sich daraufhin auf Platz sechs vorkämpfen und musste sich dort gegen Jose Eduardo Rodrigues behaupten, der mit 0,3 Sekunden Rückstand an ihrem Heck fuhr. Steffi fuhr stets Kampflinie, was sie bereits am Slovakiaring mehrfach unter Beweis gestellt hat. Sie brachte den sechsten Platz ins Ziel. Ihr Marken- und Teamkollege Jochen Hahn hatte einen besseren Lauf und belegte am Ende hinter N. Kiss und vor S. Lenz den zweiten Platz.

Durch die umgekehrte Startreihenfolge ging Steffi vom dritten Platz ins Rennen, konnte sich aber sofort auf Platz zwei vorschieben. Bereits in der zweiten Runde übernahm sie die Führung. Hinter ihr wurde um jeden Platz gekämpft. Kiss übernahm in der sechsten von acht Runden die Führung von Steffi, die zuvor im Interview als „Frau mit den Goldenen Ellenbogen“ bezeichnet wurde.

Sie wehrte sich eine Runde lang überragend und musste ihn doch passieren lassen. Der zweite Platz war ihr jedoch nicht mehr zu nehmen, und wir sahen wieder eine strahlende Steffi auf dem Podium. Insgesamt eine gute Teambilanz: Jochen Platz zwei und Steffi Platz zwei, als Team zweimal Platz zwei.

So heiß und sonnig der Samstag, so verregnet und trüb leider der Sonntag. Obwohl Steffi im Warm-up noch Platz fünf erreichte, hatte sie im zweiten Qualifying großes Pech: Gerade in ihrer schnellen Runde wurde die Session abgebrochen, weil ein Truck aus dem Kiesbett geborgen werden musste. Da nur noch wenige Sekunden auf der Uhr standen, wurde das Qualifying nicht wieder aufgenommen. Sie musste von Startplatz 10 ins Rennen gehen.

Das dritte Rennen begann, wegen dem vielen Wasser auf der Strecke, unter gelber Flagge bis zum Beginn der zweiten Runde. Dann wurde die Strecke freigegeben. Da sich diesmal Lenz ins Kiesbett verabschiedete, gab es erneut die rote Flagge und Rennabbruch.

Die Trucks reihten sich wieder in der Start-Ziel-Geraden ein. Es wurde noch einmal eine Runde mit Pace-Truck gefahren, und dann mussten alle in die Boxengasse. Dort blieben sie unter Parc-Fermé-Bedingungen.

Nach einer Unterbrechung von fast zwei Stunden wurde das Rennen unter gelber Flagge neu gestartet und die verbleibenden fünf Runden gefahren. Es sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass im Truck Racing unabhängig von den Wetterbedingungen die gleichen Reifen verwendet werden. Es gibt keine Regenreifen.

Ab der zweiten Runde gab es grün und Steffi konnte sich innerhalb einer Runde um zwei Plätze verbessern. Aufgrund eines missglückten Überholvorganges und einer Kollision vor Ihr fahrender Kollegen, konnte Steffi sogar auf Platz sieben vorrücken.

Dies wäre für Steffi eine hervorragende Ausgangsposition für das letzte Rennen gewesen, wenn da nicht die Regenfälle wären. Die Offiziellen der FIA sahen sich gezwungen, das letzte Rennen, genau wie am Lausitzring, aus Sicherheitsgründen abzusagen.

Nach einer nun etwas längeren Pause, geht des vom 11.-13. Juli zum Saisonhöhepunkt an den Nürburgring.

Lausitzring /Deutschland

DTM meets Truck Racing … Das ist die Headline, mit welcher diese Rennwochenende am Lausitzring angekündigt wurde.

Unmittelbar nach dem Rennen in Misano ging es zum Lausitzring. Dieser liegt 55 Kilometer von Dresden und 110 Kilometer vor den Toren Berlins in der Lausitz. Die 3,478 Kilometer lange Rennstrecke wurde nach dreijähriger Bauzeit im Jahr 2000 offiziell als Eurospeedway Lausitz eröffnet und bietet Platz für etwa 120.000 Motorsportbegeisterte.

Gespräche mit erfahrenen Truck-Racern im Fahrerlager ergaben, dass der Eurospeedway Lausitz bereits im Oktober 2002 Schauplatz des FIA European Truck Racing Cup war. Damals strömten 42.000 Zuschauer an die Strecke. Von solchen Besucherzahlen konnten andere Motorsportveranstaltungen nur träumen. Den Sieg in der SuperRaceTruck Serie sicherte sich Gerd Körber, in der RaceTrucks Serie Egon Allgäuer.

Am Freitag standen Training und Qualifikation auf dem Programm. Aus Sicherheitsgründen sah die FIA vor, bis zur ersten Kurve nach Start/Ziel unter gelber Flagge zu fahren – das bedeutete Überholverbot bis zum Ausgang der ersten Kurve.

Die ersten Qualifikationsläufe am Freitag beendete Steffi auf Platz drei hinter Norbert Kiss und Jochen Hahn. Jochen Hahn sicherte sich die Pole Position und konnte diese vor Norbert Kiss bis zur zweiten Runde halten. Dann fand der Ungar eine Lücke und überholte Jochen Hahn in einer Kurve.

Steffi musste sich ab Runde eins den Angriffen von Rene Reinert erwehren, der seinerseits von Sascha Lenz unter Druck gesetzt wurde. Während Kiss und Hahn sich weiter absetzen konnten, hatte Steffi keine Zeit für Unaufmerksamkeiten. In der letzten Runde des Rennens wollte Rene Reinert in einer Kurve innen an Steffi vorbeifahren, bremste jedoch zu spät und fuhr Steffi hinten rechts in den Truck. Steffi musste sich aus der Rammbügelklammer befreien, konnte sich jedoch durchsetzen und den dritten Platz in einem starken ersten Rennen am Lausitzring bis ins Ziel bringen. Sie stand mit Jochen Hahn auf dem Podium. Als Sieger konnte sich N. Kiss wieder die volle Punktezahl sichern.

Das zweite Rennen am Nachmittag war von Anfang an durch das Reverse Grid spannend angelegt. Marc Taylor kämpfte um seine Pole Position und verteidigte sie gegen die nachfolgenden Trucks von Smith, J.E. Rodrigues und Lenz. Steffi startete hinter Rene Reinert von Platz sechs. Rene Reinert fuhr ein fehlerfreies und sauberes Rennen und konnte sich Runde um Runde nach vorn arbeiten. Vorbei an Lenz, Rodrigues und schließlich auch an Taylor, erreichte er als Erster unter dem Jubel der heimischen Fans und des Teams die Ziellinie. Steffi konnte sich an Smith vorbei auf Platz 5 vorarbeiten, hatte jedoch hinter sich die beiden Rivalen Jochen Hahn und Norbert Kiss, die starken Druck ausübten.

Bis zur ersten Kurve in Runde 8 von 12 zu fahrenden, konnte Steffi die Position halten, dann überholte Jochen sie in der ersten Kurve und Kiss folgte dicht hinter ihm. Damit wurde Steffi am Ende 7. und konnte Albacete in einem wirklich spannenden und umkämpften zweiten Rennen noch hinter sich lassen. Am Ende siegte Reinert vor Taylor und Lenz.

Am Sonntagmorgen um 9:30 Uhr starten wir mit den Qualifikationen und Steffi und Jochen sind wieder vorne dabei mit guten Zeiten. Die Startaufstellung zum dritten Rennen am Wochenende lautet: 1 Kiss, 2 Jochen Hahn und 3 Steffi Halm neben A. Albacete auf Platz 4.

Kiss konnte seine Pole Position behaupten und Jochen sowie Steffi hinter ihm ebenfalls. Norbert Kiss und Jochen konnten sich vom Rest des Feldes absetzen, wobei sich Steffi noch die ersten 6 Runden gegen Albacete als Verfolger wehren musste. Als dieser seinerseits von Reinert unter Druck gesetzt wurde, konnte sich Steffi Runde um Runde wieder etwas Luft verschaffen. In der letzten Runde gelang es Reinert noch, an Albacete vorbeizufahren, konnte Steffi jedoch nicht mehr gefährden. Daher das Podium, wie schon am Samstag: 1 Kiss, 2 Hahn und 3 Steffi Halm.

Rennen 4 am Sonntag sollte um 18:20 Uhr starten. Ab 15:00 Uhr setzte Regen über dem Lausitzring ein. In den vorherigen Rennserien, wie der DTM und dem ADAC GT Master, kam es zu zahlreichen Drehern und Kollisionen sowie einer Rennunterbrechung. Der Rennstart wurde zunächst auf 18:30 Uhr verschoben. Aufgrund von Öl auf der Strecke und den anhaltenden Regenfällen sah der Rennkommissar jedoch die Sicherheit der Fahrer nicht mehr gewährleistet und entschied sich zur Absage des Rennens.

Die Rennfahrer haben nun eine kurze Pause, bevor es am 07./08. Juni am Slovakiaring in der Nähe von Bratislava mit dem dritten Rennwochenende weitergeht.